Manchmal kann es einige Zeit dauern, bis man professionelle Hilfe durch einen Psychotherapeuten in Anspruch nehmen kann, oder die Probleme sind eher leicht vorhanden und man möchte deshalb zunächst selbst versuchen, damit klarzukommen.
Für beide Fälle sollen hier Erste-(Selbst)-Hilfe-Tipps zum Umgang mit der Erkrankung gegeben werden.
Die vorgestellten Selbsthilfemaßnahmen sind nur ein kleiner Auszug von möglichen Techniken und ersetzen keine Therapie. Gerade bei einer stärkeren Ausprägung führen diese Techniken aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dazu, dass die Erkrankung gänzlich verschwindet. Sie können das Leiden jedoch erträglicher machen und die Zeit bis zu einer Therapie überbrücken
Im akutem Fall ist die beste Anlaufstelle in München und Umgebung
Rund um die Uhr sind hier Mitarbeiter telefonisch für krisenhafte Anliegen erreichbar.
Bei Bedarf steht außerdem ein mobiles Einsatzteam bereit, das Ihnen persönlich und vor Ort helfen kann.
Scheuen Sie sich nicht dort anzurufen!!!
Sie erreichen den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern unter folgender Telefonnummer:
Die vorgestellten Selbsthilfemaßnahmen sind nur ein kleiner Auszug von möglichen Techniken und ersetzen keine Therapie. Gerade bei einer stärkeren Ausprägung führen diese Techniken aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dazu, dass die Erkrankung gänzlich verschwindet. Sie können das Leiden jedoch erträglicher machen und die Zeit bis zu einer Therapie überbrücken.
Wenn Sie unter akuten, unerträglichen Symptomen leiden und keinen Ausweg mehr sehen, wenden Sie sich bitte sofort an den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern.
Was kann ich selbst tun, wenn ich unter einer Depression leide?
Wenn Sie aktuell unter einer depressiven Erkrankung leiden, haben Sie wahrscheinlich Probleme, Ihren Tagesablauf aufrechtzuerhalten. Sie fühlen sich motivationslos, antriebslos und haben einfach keine Energie um aufzustehen. Auch wenn die Energie fehlt, ist es dennoch immens wichtig, den Tagesablauf zumindest teilweise aufrechtzuerhalten.
Erstellen Sie sich deshalb einen Tages- oder Wochenplan und setzen Sie feste Zeiten für das morgendliche Aufstehen, Frühstück, Mittagessen, Abendessen, zu Bett gehen und im besten Fall mindestens 3x pro Woche eine Aktivität wie z.B. eine halbe Stunde die Wohnung aufzuräumen oder einen Spaziergang zu machen.
Während einer depressiven Episode ist es nicht nur wichtig, seinen Tagesablauf mit Routinen zu strukturieren, sondern vor allem auch wieder angenehmen Aktivitäten nachzugehen. Auch wenn Sie sich noch so niedergeschlagen fühlen und Ihnen nichts Spaß bereitet, nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit und denken Sie darüber nach, was Ihnen früher so alles Freude bereitet hat, und sammeln Sie diese Aktivitäten in einem Dokument.
Planen Sie am Anfang mindestens eine angenehme Aktivität fest in Ihren Wochenplan ein und steigern Sie dann die Anzahl stufenweise. Auch wenn es Ihnen zu Beginn schwer fällt, diesen Aktivitäten nachzugehen und Sie Ihnen keine Freude bereiten, werden Sie merken, dass die Freude und Ihr Antrieb bei mehrmaliger Wiederholung wieder immer mehr zurückkommen. Wichtig ist, dass Sie sich nicht überfordert fühlen. Planen Sie deshalb zunächst nicht zu viele Aktivitäten!
Wahrscheinlich leiden Sie aktuell unter negativen Gedanken über die eigene Person, das Leben und die Zukunft. Oft ist es so, dass diese Gedanken den ganzen Tag über ständig wieder im Kopf kreisen und sich nur schwer abstellen lassen. Zwei Techniken, die dabei helfen können, das Gedankenkreisen zu durchbrechen, sind der „Gedankenstopp“ und die „Grübelzeit“.
Gedankenstopp:
Sollten Sie wieder unter einem unangenehmen Gedankenkreisen leiden, können Sie versuchen, die Gedanken zu stoppen, indem Sie sich in Gedanken ein rotes Stoppschild ausmalen und laut oder in Gedanken STOPP sagen. Durch das STOPP-Zurufen unterbrechen wir unsere Gedanken erst mal.
Normalerweise kommen die Gedanken jedoch schnell wieder. Deshalb ist es wichtig, sich nach dem Stoppzeichen direkt etwas anderem zuzuwenden. Denken Sie an einen vergangenen schönen Urlaub oder an einen geliebten Menschen. Je öfter man das Gedankenkreisen durchbricht, desto effektiver wird diese Methode.
Grübelzeit:
Eine weitere Methode, die dabei helfen kann die eigenen Gedanken zu kontrollieren, besteht darin sich am Tag einen festen Zeitraum zum Grübeln zu setzen. D.h. Sie planen sich einmal am Tag 5-15 Minuten ein, um über alles was Ihnen durch den Kopf geht zu grübeln. Außerhalb dieser Zeit versuchen Sie Ihre Gedanken mit Hilfe des Gedankenstopps zu kontrollieren. Ab sofort soll nur noch innerhalb der Grübelzeit gegrübelt werden.
Allzu oft kommt es leider vor, dass sich Betroffene für ihre Symptome schämen. Wenn das der Fall sein sollte, dann seien Sie sich bewusst, dass wir uns mittlerweile in deutlich aufgeklärteren Zeiten befinden und psychische Erkrankungen kein Tabuthema mehr darstellen.
Es macht Sinn, sich an Freunde und Familie zu wenden, um einen Ansprechpartner zu haben, wenn es Ihnen schlecht geht. Gemeinsam fällt es auch deutlich leichter, angenehme Aktivitäten in Angriff zu nehmen oder Sport zu treiben. Scheuen Sie sich nicht, sich an Ihre Familie und Freunde zu wenden, Sie werden überrascht sein, wie viel Verständnis Sie von den meisten Personen erhalten.
Bei mittelschweren bis schweren Symptomen macht es Sinn einen Psychiater aufzusuchen. Dort kann man Ihnen mit Psychopharmaka helfen, die Zeit bis zu einer Psychotherapie zu überbrücken.
Sollten Sie unter sehr schweren Symptomen leiden und deshalb lebensüberdrüssige Gedanken oder sogar Pläne haben, dann ist es unbedingt notwendig professionelle Akut-Hilfe in Anspruch zu nehmen!
Sollten Sie ernsthaft unter Ihren Problemen leiden lohnt sich eine diagnostische Abklärung und gegebenenfalls eine gezielte Therapie. Gerne begleite ich Sie im Prozess der Erkennung und Bewältigung.
Die vorgestellten Selbsthilfemaßnahmen sind nur ein kleiner Auszug von möglichen Techniken und ersetzen keine Therapie. Gerade bei einer stärkeren Ausprägung führen diese Techniken aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dazu, dass die Erkrankung gänzlich verschwindet. Sie können das Leiden jedoch erträglicher machen und die Zeit bis zu einer Therapie überbrücken.
Wenn Sie unter akuten, unerträglichen Symptomen leiden und keinen Ausweg mehr sehen, wenden Sie sich bitte sofort an den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern.
Was kann ich selbst tun, wenn ich unter einer Angststörung leide?
Erstmal ein paar wichtige Informationen
Angstreaktionen und daraus entstehende körperliche Symptome sind Folgen einer normalen Stressreaktion. Durch die Ausschüttung von Stresshormonen erhöhen sich die Atemfrequenz und der Blutdruck. Es können Symptome wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern, Kurzatmigkeit, Schmerzen in der Brust, Schwindel, Benommenheit, Schüttelfrost, Hitzewallungen usw. entstehen.
Es besteht keine Gefahr für die körperliche Gesundheit!
In schweren Fällen hyperventilieren Betroffene. Bei einer Hyperventilation beschleunigt sich die Atmung und die Atemzüge werden tiefer. Es wird zu viel Kohlendioxid abgeatmet wodurch Symptome wie Muskelkrämpfe, Kribbeln und Schwindel entstehen. Im schlimmsten Fall schaltet unser Körper in ein „Notprogramm“ und eine Ohnmacht resultiert. Durch diese Ohnmacht wird sichergestellt, dass der Betroffene wieder normal atmet und der Kohlendioxidspiegel wieder steigt.
Wichtig ist eine medizinische Abklärung! Es muss unbedingt abgeklärt werden, ob die Symptome aus einer Angstreaktion resultieren oder eine tatsächliche körperliche Ursache haben.
Wie wendet man die Lippenbremse an?
Betroffene, die unter einer Angststörung leiden, richten ihre Wahrnehmung und Aufmerksamkeit häufig sehr auf die körperlichen und emotionalen Symptome der Angst. Sie konzentrieren sich also auf die unangenehmen Angsterscheinungen. Eine Möglichkeit, mit Ängsten besser umzugehen, besteht darin, die Wahrnehmung auf andere Dinge zu lenken.
Diesen Wechsel wiederholen Sie einige Male, bis Sie wahrnehmen, dass Ihre Anspannung abfällt. Die Wahrnehmungslenkung muss einige Male geübt werden, bis sie zu Erfolgen führt.
Wahrscheinlich leiden Sie aktuell unter wiederkehrenden ängstigenden Gedanken. Oft ist es so, dass diese Gedanken den ganzen Tag über ständig wieder im Kopf kreisen und sich nur schwer abstellen lassen. Eine Technik, die dabei helfen kann, das Gedankenkreisen zu durchbrechen, ist der „Gedankenstopp“.
Sollten Sie wiederholt unter einem unangenehmen Gedankenkreisen leiden, können Sie versuchen, die Gedanken zu stoppen, indem Sie sich in Gedanken ein rotes Stoppschild vorstellen und laut oder in Gedanken STOPP sagen. Durch das STOPP-Zurufen können Sie Ihre Gedanken unterbrechen.
Normalerweise kommen die Gedanken jedoch schnell wieder. Deshalb ist es wichtig, sich nach dem Stoppzeichen direkt etwas anderem zuzuwenden. Denken Sie an einen vergangenen schönen Urlaub oder an einen geliebten Menschen. Je öfter Sie das Gedankenkreisen durchbrechen, desto effektiver wird diese Methode.
Allzu oft kommt es leider vor, dass sich Betroffene für ihre Symptome schämen. Wenn das der Fall sein sollte, dann seien Sie sich bewusst, dass wir uns mittlerweile in deutlich aufgeklärteren Zeiten befinden und psychische Erkrankungen kein Tabuthema mehr darstellen.
Es macht Sinn, sich an Freunde und Familie zu wenden, um einen Ansprechpartner zu haben, wenn es Ihnen schlecht geht. Gemeinsam fällt es auch deutlich leichter, angenehme Aktivitäten in Angriff zu nehmen oder Sport zu treiben. Scheuen Sie sich nicht, sich an Ihre Familie und Freunde zu wenden, Sie werden überrascht sein, wie viel Verständnis Sie von den meisten Personen erhalten.
Bei mittelschweren bis schweren Symptomen macht es Sinn einen Psychiater aufzusuchen. Dort kann man Ihnen mit Psychopharmaka helfen die Zeit bis zu einer Psychotherapie zu überbrücken.
Sollten Sie ernsthaft unter Ihren Problemen leiden lohnt sich eine diagnostische Abklärung und gegebenenfalls eine gezielte Therapie. Gerne begleite ich Sie im Prozess der Erkennung und Bewältigung.
Die vorgestellten Selbsthilfemaßnahmen sind nur ein kleiner Auszug von möglichen Techniken und ersetzen keine Therapie. Gerade bei einer stärkeren Ausprägung führen diese Techniken aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dazu, dass die Erkrankung gänzlich verschwindet. Sie können das Leiden jedoch erträglicher machen und die Zeit bis zu einer Therapie überbrücken..
Wenn Sie unter akuten, unerträglichen Symptomen leiden und keinen Ausweg mehr sehen, wenden Sie sich bitte sofort an den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern.
Was kann ich selbst tun, wenn ich unter einer Zwangsstörung leide?
Ziel der Übung ist es, die Zwangsgedanken und Zwangshandlungen bewusst als Zwangsgedanken und Zwangshandlungen zu benennen. Es geht darum, dass Sie selbst zum Ausdruck bringen, dass es sich bei den Gedanken und Impulsen nicht um Tatsachen handelt, sondern um Symptome einer Zwangserkrankung.
An einem Beispiel verdeutlicht: „Ich bin immer noch schmutzig, ich muss noch mal duschen.“ wird zu „Ich habe den Zwangsgedanken, dass ich schmutzig bin.“, wird zu „Mein Zwang sagt mir, dass ich schmutzig bin.“ wird schlussendlich zu „Das ist ein Fehlalarm meines Zwangs!“
Sie sollten diese Übung im Alltag so häufig wie möglich durchführen. Das Ziel ist, ein bisschen mehr Abstand zu Ihren Zwangsgedanken und Handlungen zu bekommen, indem Sie sich immer wieder klar machen, dass sie Symptome einer Erkrankung sind.
Erinnern Sie sich an Situationen in Ihrem Leben, in denen Sie Gedanken hatten, die Sie zu etwas gedrängt haben, Sie dem Gedanken aber dennoch nicht nachgegeben haben. Also z.B. eine Situation, in der Sie dachten, Sie haben vergessen, die Tür abzuschließen. In der damaligen Situation hat es vielleicht genügt, dass Sie sich gesagt haben: „Ich habe die Tür immer abgeschlossen.” “Warum sollte ich es dieses Mal vergessen haben?“
Suchen Sie in Ihren Erinnerungen nach solchen Beispielen und sammeln Sie diese in einem Dokument. Dieses Dokument speichern Sie in Ihrem Handy oder hängen es in Ihre Wohnung. Immer wenn Sie es sich anschauen, sehen Sie ein Beweis dafür, dass Sie früher in der Lage waren Ihre Gedanken zu kontrollieren und es auch jetzt wieder können.
Die beschriebenen Techniken können Ihnen dabei helfen, erste Versuche zu unternehmen, Zwangshandlungen aktiv zu unterlassen. Je öfter es Ihnen gelingt, einen Zwang zu unterlassen, desto geringer wird die Anspannung, die Sie zum Ausführen des Zwangs antreibt. Es wird Ihnen immer häufiger gelingen, Zwangshandlungen zu unterlassen, wodurch die Häufigkeit immer weiter abnimmt.
Sport und Bewegung können dabei helfen, Symptome zu lindern. Gerade bei chronischen Schmerzen ist Bewegung essentiell wichtig. Viele Studien haben gezeigt, dass durch Bewegung chronische Schmerzen reduziert werden können. Auch wenn Sie Angst davor haben, dass die Schmerzen noch schlimmer werden könnten, empfiehlt es sich nach Ausschluss einer direkten körperlichen Ursache, zumindest leichte Bewegung wieder aufzunehmen.
Kleinere Bewegungsübungen können helfen, wieder in Bewegung zu kommen.
Der Bahnhofspendler:
Sie stehen am Bahnsteig und schauen abwechselnd nach links und rechts, ob von dort ein Zug kommt. Oder Sie schauen nach den Zügen, die den Bahnhof verlassen. Sie achten auf einen guten Stand, drehen die Füße leicht nach außen und bewegen sich mit den Schultern und dem Oberkörper leicht nach rechts und dann leicht nach links, dadurch schwingen die Arme automatisch mit der Schwerkraft mit.
Abklopfübung:
Diese Technik stammt ursprünglich aus dem Qui Gong. Hierbei klopfen Sie mit den Händen den ganzen Körper ab. Fangen Sie mit der rechten Hand an und klopfen Sie die Innenseite des linken Arms herunter bis zur linken Hand und an der Außenseite wieder hoch. Auf der anderen Seite Oberarm, Unterarm bis zur Hand auf der Innenseite abklopfen und außen wieder hoch. Dann mit beiden Händen den seitlichen Brustkorb, die Flanken, die Hüfte, die Oberschenkel, die Unterschenkel, die Füße und auf der Innenseite der Beine wieder zurück.
Sollten Ihre körperlichen Symptome noch nicht medizinisch abgeklärt sein, empfiehlt es sich, die Bewegungen tatsächlich eingeschränkt zu halten. Nur wenn die Symptome keine wirklichen körperlichen Ursachen haben, sind diese Übungen unbedenklich und sinnvoll!
Allzu oft kommt es leider vor, dass sich Betroffene für ihre Symptome schämen. Wenn das der Fall sein sollte, dann seien Sie sich bewusst, dass wir uns mittlerweile in deutlich aufgeklärteren Zeiten befinden und psychische Erkrankungen kein Tabuthema mehr darstellen.
Es macht Sinn, sich an Freunde und Familie zu wenden, um einen Ansprechpartner zu haben, wenn es Ihnen schlecht geht. Gemeinsam fällt es auch deutlich leichter, angenehme Aktivitäten in Angriff zu nehmen oder Sport zu treiben. Scheuen Sie sich nicht, sich an Ihre Familie und Freunde zu wenden, Sie werden überrascht sein, wie viel Verständnis Sie von den meisten Personen erhalten.
Bei mittelschweren bis schweren Symptomen macht es Sinn einen Psychiater aufzusuchen. Dort kann man Ihnen mit Psychopharmaka helfen, die Zeit bis zu einer Psychotherapie zu überbrücken.
Sollten Sie unter sehr schweren Symptomen leiden und deshalb lebensüberdrüssige Gedanken oder sogar Pläne haben, dann ist es unbedingt notwendig professionelle Akut-Hilfe in Anspruch zu nehmen!
Sollten Sie ernsthaft unter Ihren Problemen leiden, lohnt sich eine diagnostische Abklärung und gegebenenfalls eine gezielte Therapie. Gerne begleite ich Sie im Prozess der Erkennung und Bewältigung.
Die vorgestellten Selbsthilfemaßnahmen sind nur ein kleiner Auszug von möglichen Techniken und ersetzen keine Therapie. Gerade bei einer stärkeren Ausprägung führen diese Techniken aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dazu, dass die Erkrankung gänzlich verschwindet. Sie können das Leiden jedoch erträglicher machen und die Zeit bis zu einer Therapie überbrücken.
Wenn Sie unter akuten, unerträglichen Symptomen leiden und keinen Ausweg mehr sehen, wenden Sie sich bitte sofort an den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern.
Was kann ich selbst tun, wenn ich unter einer Belastungsstörung leide?
Erstmal ein paar wichtige Informationen
Wiedererleben
Personen mit einer PTBS leiden im Normalfall unter einem sogenannten „intrusiven Wiedererleben“. Hierunter versteht man unkontrollierbare, wiederkehrende Erinnerungen oder das tatsächliche Wiedererleben des traumatischen Ereignisses über unterschiedliche Sinne.
Eine besonders starke Form der Intrusion stellen Flashbacks dar. Bei einem Flashback wird die Person plötzlich in die damalige Situation hinein gerissen. Die Situation wird noch mal mit allen Sinneseindrücken, also auch allen starken Gefühlen, die in der Situation vorhanden waren, durchlebt, als würde sie gerade erneut stattfinden.
Dissoziative Zustände
Patienten mit einer PTBS neigen oft zum Dissoziieren, d.h. sie können sich teilweise über längere Zeiträume von mehreren Minuten bis Stunden nicht mehr an das erinnern, was sich ereignet hat. Sie können währenddessen das Gefühl haben, von sich selbst losgelöst zu sein
D.h. von ihren Erinnerungen, Eindrücken, ihrer Identität, ihren Gedanken, ihren Gefühlen, ihrem Körper und ihrem Verhalten losgelöst zu sein.
Oft beschreiben Patienten diesen Zustand als würden sie vor sich hindämmern, als wären sie in Watte gepackt oder als würden sie ihren eigenen Körper verlassen.
Beim intrusiven Wiedererleben und beim Dissoziieren handelt es sich um „normale“ PTBS-Erscheinungen. Beide Zustände können zwar sehr unangenehm sein, es kann Ihnen jedoch körperlich und psychisch nichts Schlimmes passieren! Sie werden nicht „verrückt“!
(Nähere Informationen finden Sie im Bereich Posttraumatische Belastungsstörung)
Manche Patienten mit einer Anpassungsstörung leiden unter depressiven Symptomen. Hier können „Depressions-Techniken“ helfen.
Allzu oft kommt es leider vor, dass sich Betroffene für ihre Symptome schämen. Wenn das der Fall sein sollte, dann seien Sie sich bewusst, dass wir uns mittlerweile in deutlich aufgeklärteren Zeiten befinden und psychische Erkrankungen kein Tabuthema mehr darstellen.
Es macht Sinn, sich an Freunde und Familie zu wenden, um einen Ansprechpartner zu haben, wenn es Ihnen schlecht geht. Gemeinsam fällt es auch deutlich leichter, angenehme Aktivitäten in Angriff zu nehmen oder Sport zu treiben. Scheuen Sie sich nicht, sich an Ihre Familie und Freunde zu wenden, Sie werden überrascht sein, wie viel Verständnis Sie von den meisten Personen erhalten
Bei mittelschweren bis schweren Symptomen macht es Sinn einen Psychiater aufzusuchen. Dort kann man Ihnen mit Psychopharmaka helfen, die Zeit bis zu einer Psychotherapie zu überbrücken.
Sollten Sie unter sehr schweren Symptomen leiden und deshalb lebensüberdrüssige Gedanken oder sogar Pläne haben, dann ist es unbedingt notwendig professionelle Akut-Hilfe in Anspruch zu nehmen!
Außerdem leiden Patienten mit einer Anpassungsstörung häufig unter Angstsymptomen. Hier können „Angst-Techniken“ helfen.
Sollten Sie ernsthaft unter Ihren Problemen leiden lohnt sich eine diagnostische Abklärung und gegebenenfalls eine gezielte Therapie. Gerne begleite ich Sie im Prozess der Erkennung und Bewältigung.
Die vorgestellten Selbsthilfemaßnahmen sind nur ein kleiner Auszug von möglichen Techniken und ersetzen keine Therapie. Gerade bei einer stärkeren Ausprägung führen diese Techniken aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dazu, dass die Erkrankung gänzlich verschwindet. Sie können das Leiden jedoch erträglicher machen und die Zeit bis zu einer Therapie überbrücken.
Wenn Sie unter akuten, unerträglichen Symptomen leiden und keinen Ausweg mehr sehen, wenden Sie sich bitte sofort an den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern.
Was kann ich selbst tun, wenn ich unter einer Interaktionsstörung leide?
Stopp Denken-Prüfen-Tun!
Häufig kommt es im Zuge von Interaktionsstörungen zu depressiven Episoden und ausgeprägten Ängsten oder anderen Begleiterkrankungen. Sollten Sie unter einer Begleiterkrankung leiden, schauen Sie sich auch die Erste Hilfe Tipps der anderen Kategorien an.
Allzu oft kommt es leider vor, dass sich Betroffene für ihre Symptome schämen. Wenn das der Fall sein sollte, dann seien Sie sich bewusst, dass wir uns mittlerweile in deutlich aufgeklärteren Zeiten befinden und psychische Erkrankungen kein Tabuthema mehr darstellen.
Es macht Sinn, sich an Freunde und Familie zu wenden, um einen Ansprechpartner zu haben, wenn es Ihnen schlecht geht. Scheuen Sie sich nicht, sich an Ihre Familie und Freunde zu wenden. Sie werden überrascht sein, wie viel Verständnis Sie von den meisten Personen erhalten. Vertraute Menschen können dabei helfen, das eigene Leben zu strukturieren und auf impulsives Verhalten hinweisen.
Sollten Sie unter depressiven Episoden, starken Ängsten oder anderen Begleitsymptomen leiden, kann eine überbrückende Medikation hilfreich sein. Wenden Sie sich hierfür an einen Psychiater. Dort kann man Ihnen mit Psychopharmaka helfen, die Zeit bis zu einer Psychotherapie zu überbrücken.
Sollten Sie unter sehr schweren Symptomen leiden und deshalb lebensüberdrüssige Gedanken oder sogar Pläne haben, dann ist es unbedingt notwendig professionelle Akut-Hilfe in Anspruch zu nehmen!
Sollten Sie ernsthaft unter Ihren Problemen leiden, lohnt sich eine diagnostische Abklärung und gegebenenfalls eine gezielte Therapie. Gerne begleite ich Sie im Prozess der Erkennung und Bewältigung.
Die vorgestellten Selbsthilfemaßnahmen sind nur ein kleiner Auszug von möglichen Techniken und ersetzen keine Therapie. Gerade bei einer stärkeren Ausprägung führen diese Techniken aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dazu, dass die Erkrankung gänzlich verschwindet. Sie können das Leiden jedoch erträglicher machen und die Zeit bis zu einer Therapie überbrücken.
Wenn Sie unter akuten, unerträglichen Symptomen leiden und keinen Ausweg mehr sehen, wenden Sie sich bitte sofort an den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern.
Was kann ich selbst tun, wenn ich unter AD(H)S leide?
Rituale können helfen, die Organisationsfähigkeit zu erhöhen und die Vergesslichkeit zu verringern. Es macht deshalb Sinn neue Rituale zu schaffen. Damit sind nicht nur schöne Rituale wie ein gemeinsames Abendessen oder der allmonatliche Theaterbesuch gemeint.
Im Bereich von ADHS kommen wir in den meisten Fällen nicht um eine Medikation herum. Sie sollten eine mögliche Medikation auf jeden Fall mit einem Psychiater besprechen. Hierfür kommen Wirkstoffe wie Methylphenidat, Dexamphetamin und SNRI´s in Betracht.
Sollten Sie ernsthaft unter Ihren Problemen leiden, lohnt sich eine diagnostische Abklärung und gegebenenfalls eine gezielte Therapie. Gerne begleite ich Sie im Prozess der Erkennung und Bewältigung.
Die vorgestellten Selbsthilfemaßnahmen sind nur ein kleiner Auszug von möglichen Techniken und ersetzen keine Therapie. Gerade bei einer stärkeren Ausprägung führen diese Techniken aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dazu, dass die Erkrankung gänzlich verschwindet. Sie können das Leiden jedoch erträglicher machen und die Zeit bis zu einer Therapie überbrücken.
Wenn Sie unter akuten, unerträglichen Symptomen leiden und keinen Ausweg mehr sehen, wenden Sie sich bitte sofort an den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern.
Was kann ich selbst tun, wenn ich unter einer Somatoformen Störung leide?
Sollten Sie unter sehr schweren Symptomen leiden und deshalb lebensüberdrüssige Gedanken oder sogar Pläne haben, dann ist es unbedingt notwendig professionelle Akut-Hilfe in Anspruch zu nehmen!
Sollten Sie ernsthaft unter Ihren Problemen leiden, lohnt sich eine diagnostische Abklärung und gegebenenfalls eine gezielte Therapie. Gerne begleite ich Sie im Prozess der Erkennung und Bewältigung.
Die vorgestellten Selbsthilfemaßnahmen sind nur ein kleiner Auszug von möglichen Techniken und ersetzen keine Therapie. Gerade bei einer stärkeren Ausprägung führen diese Techniken aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dazu, dass die Erkrankung gänzlich verschwindet. Sie können das Leiden jedoch erträglicher machen und die Zeit bis zu einer Therapie überbrücken.
Wenn Sie unter akuten, unerträglichen Symptomen leiden und keinen Ausweg mehr sehen, wenden Sie sich bitte sofort an den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern.
Was kann ich selbst tun, wenn ich unter AD(H)S leide?
Progressive Muskelrelaxation, Autogenes-Training und gezielte Atemtechniken können hilfreiche Methoden sein, um wieder für ein bisschen Entspannung im Leben zu sorgen. Diese Techniken können auch zukünftig präventiv gegen Überlastungen eingesetzt werden. Sie finden hierfür zahlreiche Videos auf YouTube und Co.
Sollten Sie unter starken depressiven Symptomen leiden, empfehlen sich die Tipps in der Rubrik Depression.
Sollten Sie ernsthaft unter Ihren Problemen leiden, lohnt sich eine diagnostische Abklärung und gegebenenfalls eine gezielte Therapie. Gerne begleite ich Sie im Prozess der Erkennung und Bewältigung.